[Rezension] Magisterium, Der kupferne Handschuh - Holly Black, Cassandra Clare





Titel: Magisterium, Der kupferne Handschuh

Originaltitel: Magisterium – The Copper Gauntlet

Reihe: Magisterium #2

Autor: Cassandra Clare, Holly Black

Verlag: One, Bastei Lübbe

Genre: Jugendbuch | Fantasy

Seitenanzahl: 304

Erscheinungsdatum: Oktober 2015

Preis: 16,99 € | Gebunden | Kaufen?

 




Callum hat am Ende des ersten Schuljahrs die erste Pforte durchschritten: Nun kann ihm niemand mehr seine Zauberkräfte nehmen. Das zweite Schuljahr steht an, doch schon wieder liegt das größte Abenteuer für Call außerhalb des Magisteriums. Er muss herausfinden, welche Rolle sein Vater Alastair bei all dem gespielt hat, was kurz nach Calls Geburt beim Eismassaker passiert ist. Kann es sein, dass Alastair ein Verbündeter des Feindes ist? Was bedeutet das für Callum? Und wem kann er jetzt überhaupt noch vertrauen? 

 


Ich mochte den ersten Band und ging voller Vorfreude an Band zwei heran. Gewünscht habe ich mir neue spannende Abenteuer der drei Freunde und im Stillen wohl auch etwas mehr charakterliche Tiefe.

 


Das Cover des zweiten Teils hat sich ein wenig durch die Farbe und den Wolf im unteren Bereich des Buches verändert, ansonsten ist es noch immer ein ebenso schönes Buch wie der erste Band. Die Schnörkel und der Name, der ebenso auf dem Kopf gelesen werden kann, haben was für sich.



Der Schreibstil beider Autorinnen bleibt harmonisch und kindgerecht.


Callum versucht mit der Tatsache fertig zu werden, dass in ihm die Seele Constantin Madens steckt. Er führt eine sogenannte Kriegstreiber-Liste, auf der er sich gedanklich notiert ob seine Tat gut oder böse war. Alleine den Namen der Liste finde ich absolut ulkig. Cals Gejammer bezüglich seines Beines wird nicht weniger, was, wie zu erwarten, auf Dauer etwas genervt hat.


Tamara, Aaron und Callum fliehen aus der Schule auf der Suche nach Callums Vater, Alastair Hunt. Hierbei müssen sich die drei Freunde einigen Hindernissen stellen, die sogleich spannend, aber auch vorhersehbar waren. Interessant fand ich hierbei, dass auch Jasper langsam eine größere Rolle in der Geschichte einnimmt. Man weiß nie was man von ihm zu erwarten hat.


Der zweite Band spielt somit hauptsächlich außerhalb des Magisteriums, die Detailliebe der beiden Autorinnen hat jedoch nicht darunter gelitten.


Die erste Hälfte des Buches erschien mir zäh, da die Spannung auf sich hat warten lassen und im allgemeinem nicht allzu viel geschehen ist. Dies änderte sich im Laufe der Geschichte und ich konnte noch mal mit den dreien mitfiebern.


Das Ende konnte mich etwas überraschen und macht neugierig auf Band drei. Alles in allem ein etwas langatmiger, und trotzdem gut gelungener Folgeband. Ich vergebe 3,5 von 5 Federn.

 



1. Der Weg ins Labyrinth

2. Der kupferne Handschuh

3. Der Schlüssel aus Bronze



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